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Energiekonzept
Sparsamkeit durch Gebäudetechnik
Der Einsatz modernster Gebäudetechnologie gewährleistet optimale Energieeinsparungen.
 
Vakuumdämmung
Die Außenwände, Brüstungen und Lüftungsklappen werden vakuumgedämmt. Die Vakuumschicht gewährleistet eine bis zu 10 Mal effizientere Dämmung als andere Dämmmaterialien in gleicher Dicke.
 
Aktivierung der Gebäudemasse
Die große Masse des Gebäudes wird als Speicher für Wärme bzw. Kälte zur Verfügung stehen. Die Wände, Decken und Böden stehen direkt mit der Raumluft in Verbindung, so kann ein Teil der Wärme in der Masse des Baukörpers gespeichert werden. Diese wird langsam an die Umgebung abgegeben. Im Sommer verhält es sich durch die Nachtabkühlung genau umgekehrt. Die Kälte der Nacht wird von der Bausubstanz gehalten, und das Gebäude bleibt insgesamt länger kühl.
 
Latentwärmespeicher
In den Decken und Wänden befinden sich zusätzliche „Kälteakkus“. Diese Latentwärmespeicher verändern ihren Aggregatzustand bei einer Temperatur von 23 - 26°C. Die Moleküle wechseln von fest zu flüssig. Dieser Wechsel entzieht der Umgebung Wärmeenergie und wirkt dadurch raumkühlend, ohne dass zusätzlicher Energieaufwand notwendig wäre.

Lichtkonzept und Passive Wärmenutzung
Die Außenwände sind großflächig mit raumhohen Spezialfenstern verglast. Die Fenster sind stark isoliert aber ermöglichen gleichzeitig einem großen Teil des Lichtes, in die Räume zu gelangen (U-Wert = 0.7 W/m2K, G-Wert = 0.6). Im Sommer werden die Sonnenstrahlen von den Vordächern und Jalousien abgehalten, während im Winter die Sonne tief ins Gebäude gelangen kann, und durch die Dämmung und die nach innen wirksame Infrarot-Reflexion der Scheiben bleibt die Wärme in den Räumen. 
 
Lüftung
Das einzigartige Lüftungssystem des Sonnenschiffs ermöglicht eine konstante Frischluftzufuhr fast ohne Wärmeverlust oder Lärmbelästigung. Es ist sowohl einfach, wie auch höchst effizient.

Das Lüftungssystem verbirgt sich hinter den farbigen, schallgedämpften Verblendungen. Es besteht aus raumhohen Lüftungsklappen, die manuell geöffnet werden und auch während der Nacht offen bleiben dürfen. Es gibt eine Zuleitung für die Frischluft (Außenluft) sowie ein Abluftrohr für die Fortluft. Die verbrauchte Luft wird durch die Verblendung nach außen geleitet. Eine Nachtabkühlung des Gebäudes wird dadurch gewährleistet.

Die Luft strömt durch Gitter an den Seiten der Verblendungen direkt in die Räume oder wird - am Wärmetauscher vorbei - weit ins Gebäudeinnere geleitet. Am Wärmetauscher wird in der Heizperiode die kühle Frischluft mit Wärme angereichert. Diese Wärme stammt aus der Fortluft. Das Gebäude verliert dadurch kaum Wärmeenergie. 



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